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Freitag, 19. Oktober 2018

3. Fachkongress "Investitionen im Krankenhaus"

Datum: 11. November 2010Ort: Bonn

Der Kongress

Worum geht es?

Die Finanzierung des Krankenhauswesens in Deutschland erfolgt in einem dualen System: Für die Finanzierung der Investitionen sind grundsätzlich die Bundesländer zuständig, für die Finanzierung der Betriebskosten grundsätzlich die Krankenkassen. Wegen der Finanznot der öffentlichen Hand, die auch für kommunale Träger gilt, die mit eigenen Mitteln Krankenhaus-Investitionen fi nanzieren könnten, ergibt sich ein Investitionsstau, der von Fachleuten auf 40 bis 50 Milliarden Euro geschätzt wird. Das Konjunkturpaket 2009 hat Plankrankenhäusern 920 Mio, Universitätskliniken 470 Mio Euro gebracht (Quelle: AOK-Bundesverband). Der Stau bleibt.

 

Während private Träger in der Regel keine Schwierigkeiten haben, Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, geraten Krankenhäuser in kommunaler oder freigemeinnütziger Trägerschaft und Universitätskliniken zunehmend in Finanzierungsprobleme. Der Einsatz von PPP als Beschaffungsvariante stellt eine Alternative zur Vollprivatisierung dar und kann Beiträge leisten, den Investitionsstau unter Einbeziehung von privatem Know-how und Kapital abzubauen.

Warum PPP (Public Private Partnerships)?

Zwar sind PPP-Modelle bei Verwaltungsgebäuden, Schulen, Justizvollzugsanstalten, Sport- und Bädereinrichtungen in großem Umfang realisiert, aber bei Krankenhäusern gibt es keine Ansätze, das Problem flächendeckend aufzuarbeiten.

 

In einigen Bundesländern, z. B. Hessen und Nordrhein-Westfalen, sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für PPP in Krankenhäusern aber verbessert worden.

Für Uniklinika bringt die Abschaffung des Hochschulbauförderungsgesetzes im Rahmen der Föderalismusreform Unsicherheit mit sich.

 

Gleichwohl gibt es nur ansatzweise einen Dialog zwischen den Protagonisten für PPP und den Krankenhaus-Verantwortlichen. Dem hilft unser Kongress, der jetzt zum dritten Mal stattfi ndet, ab. Lebhafte und kontroverse Diskussionen fi nden dort statt, wie 2008 und 2009 gezeigt haben. Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Erfahrungs- und Meinungsaustausches!

Wer sollte teilnehmen?

Adressaten des Kongresses sind: Träger und Mitarbeiter von Krankenhäusern, die eine Privatisierung ablehnen und die kommunale bzw. freigemeinnützige Trägerschaft beibehalten wollen, und Träger und Mitarbeiter von Universitätsklinika; Mitarbeiter von Ministerien; Mitarbeiter von Bau- und Facility-Management-Unternehmen, Beratungsunternehmen und Banken; Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.